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Aqua Loca


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Englisch und Spanisch - die Weltsprachen in der populären Musik, und das nicht erst, seit Latin, Salsa und Socca ihre Wiederauferstehung feiern. Agua Loca beherrschen beide Zungen perfekt. Die Band drückte sich bereits zweisprachig aus, als Gitarrist Peter Schick noch stärker seine Wurzeln in Blues und Rock spüren ließ.

Damals spielte Schick bevorzugt diese schneidenden, sägenden Rock-Riffs auf der Stromgitarre, die er immer noch beherrscht (man höre nur die Soloeinlagen in der Soul-Ballade „Love Will Come“), die er heute indes öfters um perlende Arpeggio-Attacken auf der Akustischen ergänzt, wie er sie vor zehn Jahren etwa im Flamenco-Feeling seines Duo-Projekts Sol favorisierte. Aber auch damals schon zählte Carlos Santana zu seinen großen Vorbildern. Und wie dieser fuhr Peter Schick immer am liebsten zweispurig: hier die elektrische, harsche Energie des Rock, da die Melodiosität und Vitalität, die gelegentliche Weichheit und die geschmeidigen Grooves des Latin-Lagers.

Das neue Album ist die bislang gelungenste Fusion von Flamenco, Reggae, Salsa, Socca sowie Spuren jener Rockmusik auf Blues-Basis, wie sie Schick prägte. Und „Black Magic Woman“, ein „Hut ab!“ sowohl vor dem Bluesrocker Peter Green, der den Song schrieb, als auch vor dem Latino-Rocker Santana, der ihn berühmt machte, musste ganz einfach auf die Platte. Agua Loca spielen ihn freilich auf ihre eigene, rhythmisch stark modernisierte Art, indem die Instrumentalisten - Schick und Keyboarder Uli Frank - die Phrasierungen des Originals auf eigene Art umdeuten, so ihre persönliche Note beisteuern. Hier lässt nun mal nicht Carlos Santana die Gitarre singen, sondern Peter Schick, „Deutschlands bester Santana“, wie ein Kritiker schrieb, mit längst eigenständigem Ton. Somit ist das Album nicht nur ein Musterbeispiel für Crossover. Es ist auch der tönende Beweis, dass Agua Loca einen eigenen Stil entwickelt haben. Es ist zudem tanzbar, mit Grooves wie von lockerer Hand gerührt - wie`s eben klingt, wenn Top-Instrumentalisten (unter den Gästen finden sich der Fusion-Jazzer Lenny McDowell, Flöte, oder die profilierte Percussionistin Birgit van Straelen) das vermeintlich Leichte wie selbstverständlich hinkriegen. Und es steht voll und ganz im Hier und Jetzt. Moderne Sequenzer-Sounds komplettieren exstatisches Handclapping, ein Rapper (Jason Funky Dregz) übernimmt den Gesang von Ryno und Gina Regina, die vor allem in Midtempo-Balladen wie „Love Will Come“ oder „Feeling Good“ zweisprachig ihre Soul-Stärken zeigen. Oder der flotte Kastagnetten-Pop von „Islands Of Spain“ (!) und „La Plazuela“ wird abgelöst vom Radio-Mix des Titels „Venga Tia Mia“ - ein teils auch gerappter Refrain, wie er einfacher und eingängiger kaum hätte ausfallen können. Dies vor allem darf durchweg als Besonderheit der Platte gelten: ihre komplexen Rhythmen und vielschichtigen metrisch-rhythmischen Arrangements sowie die flüssige Selbstverständlichkeit einer Musik, die nur vordergründig einfach und tanzbar, die durchweg „Un poco loco“ (ein bisschen verrückt) ist. Egal ob auf Englisch oder auf Spanisch.

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