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Love Sals‘Alsace Festival Illzach – Salsa kennt keine Grenzen
Beim 5. „Love Sals’Alsace Festival vom 1. bis 3. April 2016 im elsässischen Illzach bei Mulhouse zeigte sich wieder einmal mehr: Salsa kennt keine Grenzen. Der Veranstalter, der in Illzach ansässige Tactic Club, sorgte dafür, dass nicht nur bei den Workshops tagsüber und den Partys abends internationale Stars vertreten waren, sondern auch die DJs die gesamte Region des Dreiländerecks präsentierten: DJ Mambito aus Deutschland und DJ Timbalero aus Frankreich teilten sich am Samstagabend, 2. April, den Salsa-Floor, DJ Alain „Al“ aus der Schweiz übernahm den Sensual Floor, auf dem abwechselnd Bachata und Kizomba geboten wurde.

Bekannt und international beliebt ist das einmal jährlich stattfindende Festival neben diesem hochkarätigen Staraufgebot und abwechslungsreichen Programm vor allem aber auch durch seine Unkompliziertheit und das gesellige Miteinander abseits der Tanzfläche. So findet sich an den langen Tischreihen in der großen Sporthalle am Espace 110 reichlich Platz für lockere Unterhaltung bei kleinen Snacks oder Kuchen. Es geht zuweilen zu wie bei einem Kaffeekränzchen, bevor auf dem zentralen Parkett das Tanzfieber ausbricht. Dieser unterscheidet sich denn auch schon rein optisch von der hell ausgeleuchteten Chill-Fläche durch gedimmtes Licht und farbige Spots über dem Holzparkettboden.

Für angenehme Vielfalt sorgte in diesem Jahr der erstmals in einem separaten Nebenraum eingerichtete Sensual Floor, auf dem Kizomba und Bachata lief. Als dann Organisator und Moderator Guillaume Finck um 23.30 Uhr an die Bühne rief, zeigten die anwesenden Künstler in einem ausgedehnten Show-Block dem Publikum ihr Können: Den Auftakt lieferten Terry und Cécile aus Paris mit einer verführerischen Mixtur aus Cha-Cha und Son im Stil des Buena Vista. Mary und John aus Emmendingen/Basel zeigten ihre Salsa-Kür, die sie bei der Süddeutschen Meistershaft im vergangenen Herbst in Lahr als Premiere darboten. Das Paar errang dort einen stolzen dritten Platz und erhielt damit die Bronzemedaille und seinen ersten Pokal. Zu einem temperamentvollen Trommel-Solo fegte die Polin Magda Prichodko über die Bühne, bevor Julien und Luiza aus Paris sich mit ihrer Salsa einen erotischen Paartanz und Geschlechterkampf lieferten. Es folgten Gatica und Keskya aus Norwegen mit einer gefühlvoll-romantischen Nummer und Yoannis Tamayo Castillo mit einem Cuban Solo, das stark an Altvater Maykel Fonts erinnerte. Den abschließenden Höhepunkt bestritten Vanda Gameiro und Nuno Furtado aus Lissabon / Portugal mit einer ihrer gewohnt heißen Eigeninterpretationen aus Kizomba und Jazz, den die beiden auch in ihrer eigenen Tanzschule, den „Jazzy Dance Studios“ in Lissabon unterrichten.

Zur improvisierten Animation der sich gegenseitig abwechselnden Showtänzer durfte das Publikum schließlich selbst aktiv werden, bevor sich die beiden Tanzflächen erneut für den Rest der langen Nacht füllten. Die mutigsten unter den Gästen nutzten dann auch die Gelegenheit, sich den einen oder anderen Star des Abends zu schnappen. Und wer nicht fürs gesamte Wochenende in einem Hotel eingecheckt hatte, der konnte die gesammelten Eindrücke während seiner nächtlichen Heimfahrt noch lange nachwirken lassen. Diesen Artikel bei Facebook teilen


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