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Salsafestival Candela - Hier sind die Emotionen zu Hause!
von mauro

Was macht aus einem guten Event einen "besonderen" Event? Große Namen auf der Showliste? Eine luxuriöse Halle? Oder vielleicht die Anzahl der Workshops? Nun, wir waren mittlerweile bei einigen Events zu Gast und wir denken es ist keines der obigen Dinge allein, sondern eine gute Kombination aus allen Faktoren plus ein bisschen "Magie".

Die "Magie" eines besonderen Kongresses steckt in der Kunst des Gastgebers es zu schaffen das sich die Künstler wohlfühlen. Denn die gute Laune der Künstler überträgt sich in Sekunden auf das Publikum welche sich dann wiederum lautstark bedanken. Endergebnis - eine Spirale aus Energie und Emotionen: Tänzer die auf der Bühne alles geben, hoch zufriedene Gäste welche die Tänzer noch mehr pushen und antreiben noch mehr von sich zu zeigen. Denn darum geht es doch beim Tanzen: Emotionen, oder?

Auch dieses Jahr mangelete es nicht an großen Namen - davon gab es einige: Marco Ferrigno, Tropical Gem, Santo Rico Swing Guys, Yunaisy & Alex, Juan Matos & Amneris,Adolfo Indacochea,.... und das Beste daran: alle Topgelaunt und in Topform! Aber nicht nur die "Stars" hatten einiges zu bieten, auch die regionalen Acts, allen voran Mamborico oder Ritmovida, zeigten das die Schere zwischen den sogenannten "Topacts" und ihnen gar nicht mehr so groß ist und teilweise gar nicht mehr zu erkennen ist.

Aber eines nachdem anderen... Bereits am Mittwoch ging es los mit den Workshops und Partys im Candela, der Homebase der Candela Family. Somit konnten die Salseros an insgesamt 5 Tagen sich Ihrer Lieblingsbeschäftigung widmen.

Wir beschränken uns in diesem Report auf die Highlights des Freitags und des Samstags. Eine Hervorhebung hätten sicher alle Künstler, welche auf fünf Tage verteilt aufgetreten sind, verdient. Dies würde aber die Länge des Artikels doch ein bisschen überstrapazieren.

Freitag

Am Freitagabend begeisterten uns vor allem zwei Gruppen: Ritmovida aus Mainz und Tropical Gem aus Mailand. Eine merkwürdige Kombination mag der ein oder andere finden, aber wir finden beide Shows hatten ihre Besonderheit. Ritmovida sind fünf begeisterte Salseros rund um Cheftrainer Ali Mirzazadeh aus Mainz. Ganz besonders viel uns auf wie oft sie es schafften das Publikum zu animieren. Dies erreichten sie durch witzige Mimik und interessante Solo-Moves. Absolut einer der Höhepunkte des Abends!

Weiterhin folgtten an diesem Abend Top-Shows von Adolfo Indacochea, Marco Ferrigno, Swing Guys,... alles "lustige, schöne, tolle" Shows. Aber was passierte dann? Das Licht wurde abgedunkelt, ein Video-Intro mit diversen Umwelt- und Naturkatastrophen wurde abgespielt. Binnen weniger Sekunden hatte sich die Atmosphäre komplett gewandelt. Als dann noch die Tänzer der Topical Gem Tanzgruppe nicht nur auf der Bühne erschienen sondern sogar schleichend aus dem Zuschauerbereich kamen, war der ein oder andere "Angstschrei" der anwesenden Salseras garantiert. Während der ganzen Show konnte man die Konzentration und die Theatralik in den Gesichtern der Tänzer sehen. Grusel- und Panikstimmung pur, gepaart mit der atemberaubenden Choreo der Chef-Choreographen Fernando & Rafael. Zum Staunen und fürchten und dennoch zum immer wieder hin schauen. Diese Gruppe kann wirklich "alle" Emotionen auf die Bühne bringen.

Hatten wir schon die DJs der Abende erwähnt? Die DJs Dave, El Malo und El Chino dürften mittlerweile den meisten "Kongress-Besuchern“ bekannt sein - sofern Euch diese Namen noch nichts sagen: Es wird Zeit für Euch das zu ändern! Alle drei sind Meister ihres Fachs. Somit war vor und nach den Showblocks für sehr gute Salsa-Musik und gute Stimmung bis in die Morgenstunden gesorgt.

Samstag

Die Workshops am Samstag waren ebenfalls gut besucht und von Reggeaton, LA Style, NY Style, über ChaCha bis hin zu Rueda oder gar Swing war alles dabei! Wie so oft hatten die Salseros hier die Qual der Wahl.

Am Abend dann aber eine klare Entscheidung: Auf zur Samstagabend Party in der Südwerkhalle! Hier erwarteten einmal mehr die DJs Dave, El Malo und El Chino die Gäste um diese für die Shows ein zu heizen... Und "Junge, waren das Shows!". Wir haben keine Ahnung was Veranstalter Miguel und Deijzi den Künstlern angeboten hatte - aber druchweg alle Shows waren wirklich mit sehr großem Enthusiasmus und Energie getanzt.

Von diesem Abend sind uns drei Shows besonders in Erinnerung geblieben: Die neue Show von Mamborico - elegant und schön an zu sehen. Die neue Show von Marco Ferrigno - emotionsstark und wunderschön und -...oh mein Gott...- die Show von Yunaisy und Alex.

Wir hatten diese Show bereits einmal gesehen und wussten dass uns eine sehr schöne Show erwartete. Aber was an diesem Abend auf der Bühne passierte war wohl wirklich ein einmaliges "Happening". Die Show erzählt eine Geschichte aus der afrokubanischen Mythologie in welcher vereinfacht gesagt ein Mann gezwungen wird ein Opfer in Form einer/s wunderschönen Vogels/Frau, und gleichzeitig Objekt seiner Begierde, zu bringen.

Wer hier der wunderschöne Vogel und der Mann ist, ist klar - Yunaisy & Alex. Aber nicht die Optik des Paares machte diese Show zu etwas besonderem, sondern das jeder einzelne Zuschauer mit Beginn des ersten Tons der Musik vom Zauber der Geschichte, und nicht zuletzt von Yunaisy's Mimik gefangen war. Selbst als die Show vorbei war und sie sich eigentlich mit einem freundlichen Lächeln beim Publikum für den Applaus bedanken wollte, spürte man das sie noch ganz in "ihrer Rolle" als sterbender Vogel gefangen war und noch nicht bereit war diese Rolle zu verlassen. Wirklich besonders, wirklich atemberaubend.

Mit diesem Eindruck möchten wir auch schon diesen Artikel schließen. Denn genau so behalten wir diesen Kongress in Erinnerung als "wirklich Besonders", dank besonderer Künstler und dank einem besonderen Veranstalter-Paar welches es geschafft hat aus einem normalen Kongress ein kleines Salsa-Juwel zu machen. Der Termin für das nächste Candela-Festival vom 22.03-25.03.2012 steht schon fest - wir können uns keinen Grund vorstellen warum wir uns das entgehen lassen sollen! Wir hoffen auch Euch hier das nächste Mal zu sehen, um mit Euch diese Emotionen teilen zu können.

PS: Miguel und Deijzi - eine "Kritik" am Rande: Kommt doch wenigstens am Samstagabend einmal auf die Bühne. Einen Applaus habt ihr Euch doch wirklich verdient. Vielleicht beim nächsten Festival?

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