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Dezember 2012 - Report I

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Afromoves Kizombafestival - Leidenschaft pur!
von mauro

Kizooomba! Vor einigen Jahren führte dieser Tanz noch ein Nischen-Dasein, mittlerweile hat er seinen Platz neben Tänzen wie Merengue oder Bachata in den Salsatheken zur Auflockerung gefunden. Auch die ersten reinen Kizombapartys gibt es nun seit einiger Zeit in der Region. Zum zweiten Mal nun gibt es nun das dazugehörige Festival in Stuttgart dazu, organisiert durch die lokalen Kizombaprofis Tony und Alena.

Im „Boulevärle“ trafen sich die Kizomberos zum gemeinsamen Kizomba tanzen. Die Lokalität bietet eine große Bühne mit Theaterdeko, welche den Shows einen passenden Hintergrund bietet. Die Tanzfläche ist mittelgroß, aber aufgrund des deutlich weniger benötigten Platzes um Kizomba zu tanzen, entspricht die Tanzfläche einer großen Tanzfläche wie man Sie von größeren Salsafestivals kennt. Zusätzlich gab es einen Speisenbereich in welchem afrikanische Spezialitäten Angeboten wurden.

Allgemein, ist bei einem Kizombafestival vieles gleich oder ähnlich wie bei einem Salsafestival, aber das ein oder andere Detail grenzt sich dafür wiederum dann deutlich ab: Die Tanzflächenbeleuchtung ist deutlich dunkler gehalten – macht auch im Zusammenhang mit den Tanzbewegungen Sinn – alles ist ein bisschen intimer, weniger auf das Zeigen und gesehen werden ausgerichtet, sondern auf das gemeinsame genießen des Moments. Natürlich wird fast ausschließlich Kizomba-Musik gespielt und in den musikalischen Abwechslungspausen werden statt Merengue und Bachata, eher andere Afrikanische Musikrichtungen wie Semba oder Zouk zum Besten gegeben.

Aber ansonsten, ist das Rahmenprogramm ähnlich: Tagsüber Workshops mit namhaften Künstlern wie Mestré Petchú & Vanessa oder Iris de Brito & Nuno Campos und Abends dann Tanz mit DJ Tony Gomes und DJ Dominique und Shows von internationalen Künstlern und Maestres wie Paula Loureiro & Ricardo Sousa oder unseren Publikumslieblingen Morenasso & Anais.

Insgesamt kann man die Stimmung als eher „locker und offen“ bezeichnen, dies mag an der Größe des Kongresses liegen oder vielleicht aber einfach an der Art der Kizomberos, welche sich alle als sehr freundlich und redselig zeigen – Staralluren sind hier Fehlanzeige. Dies hervor zu heben war auch Veranstalter Tony Gomes sehr wichtig, der dies auch am Mikrofon nochmals hervorhob: „…Beim Kizomba geht es uns um den Spaß und die Gemeinsamkeit beim Tanz und nicht darum wer ‚Profi’ oder ‚Anfänger’ ist, wir sind alle gleich …“.

Wir sind jedenfalls begeistert von der Atmosphäre und den freundlichen Kizomberos und freuen uns auf das 3. Afromoves Kizombafestival in 2014!

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